Werkstatt-Impressionen

ZYKLUS «APPARATEBILDER»

2019 - Überlegungen zur Mimik

Versuche zum Thema Gesicht

2020 - Versuche dynamischer Visualisierungen eines minimalistischen Gesichts

Fazit:

Es ist faszinierend, wie die Intensität der Mimik durch Reduktion der grafischen Komponenten nicht etwa abnimmt.

Im Gegenteil sie wird intensiver, die eigene Fantasie übernimmt und interpretiert.

Bereits drei typische Elemente vermögen ein Gesicht zu assoziieren.
Ein feststehender Punkt als Auge rechts.
Links ein gerader Strich.
Mittig ein gebogener Strich.

Durch Rotation der Elemente um sich selbst verändert sich die Mimik von fröhlich bis traurig.

Das mittlere Element mutiert je nach Stellung von Nase zu Mund und das Gesicht wechselt von Front zu Profil.

Videoclip - Doppelklick auf Videofläche = Vollbild

8 farbige Elemente

6 weisse Elemente


Videoclip - Doppelklick auf Videofläche = Vollbild

3 weisse Elemente

Im Uhrzeigersinn rotierend

Vorläufer der mechanische Version

Videoclip - Doppelklick auf Videofläche = Vollbild

als «Tischmodell»

Prototyp mechanische Version Juni 2020

Foto Front

finale, mechanische Version von vorn

«Gesicht» aus MDF grau, stehend auf Metallstange und Fuss

Ein LED als Auge
Drei rotierende Elemente
Auge, Mund und Nase

finale, mechanische Version von hinten

Getriebe mit Motor, Batterie „Platine“ für Strom und Zahnräder aus dem 3D-Drucker


Foto Rückseite

Fibonacci-Folge

Visualisierung Leonardo Fibonaccis Formel - Ziel «Apparatebilder»

f0 = 0, f1 = 1, f2 = 1, f3 = 2 etc. - resp. fn = fn−1 + fn−2 für n = 2, 3, 4, ...

Also ganz einfach: 

Jede Zahl bildet die Summe der beiden vorhergehenden - es geht aber auch noch mathematischer:

Quelle:

Prof. Dr. D. Grieser, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Mai 2008

Man kann dies aber auch für „Augenmenschen“ aufbereiten, indem man es als Viertelkreise dargestellt, deren Radius sich entsprechend anpasst. 

Diese Formel kann in der Natur vielfach nachgewiesen werden, visuell z.B. an der Form von Schneckenhäusern bis zu galaktischen, spiralförmigen Sternwolken…

Ich habe Versuche gemacht die Folge optisch zu animieren, indem ich die den Viertelkreis umschreibenden Quadrate mit gleicher Geschwindigkeit rotieren lasse.

So zeigen sich nach jeweils 90° Drehung neue interessante Muster:

Reminiszenz an Piet Mondrians «COMPOSITION A»

dynamische Farbfelder-Visualisierung  - März 2019 - Projekt «Apparatebilder»

Rondellen

Spiralen auf 9 rotierenden Rondellen 2018 - Projekt «Apparatebilder»

Weisse Winkel auf 9 rotierenden Rondellen - 2017 - Projekt «Apparatebilder»

Videoclip - Doppelklick auf Videofläche = Vollbild

Rote Winkel auf 9 rotierenden Rondellen - 2018 - Projekt «Apparatebilder»

Videoclip - Doppelklick auf Videofläche = Vollbild

Die Startposition der einzelnen Rondellen kann variiert werden wobei durch eine Drehung jeweils neue und verblüffende Muster entstehen

Probelauf im Atelier

Videoclip - Doppelklick auf Videofläche = Vollbild

Farbmuster auf 9 rotierenden Rondellen - 2018 - Projekt «Apparatebilder»

Videoclip - Doppelklick auf Videofläche = Vollbild

Nischenbild

Eine Spieluhr an der Wand - 2018 - Projekt «Apparatebilder»

Die Figuren und die

Halbrundkulisse sowie das Getriebe kommt aus 3D-Drucker

Alles in einen Rahmen aus grauem MDF gebaut

Visualisierungsbild

Videoclip

Videoclip - Doppelklick auf Videofläche = Vollbild

Visualisierungsbild

Hier eine Idee mit weiter abstrahierten Figuren

INTERFERENZEN

interferierende Muster
Projekt «Apparatebilder» - einen Apparat konstruieren der diverse gedruckte Muster langsam gegeneinander verschieben kann.


2020 - Projekt begonnen, Effekte untersucht

Doppelklick auf Videofläche = Vollbild

nun habe ich 2025 die Idee wieder aufgenommen.
Konstruktion auf abgekantetem Alublech-C-Profil mit Handantrieb/-verstellung, Getriebe mit Kegelzahnräder aus dem 3D-Drucker

INTERFERENZ 1

nach einer längeren Pause habe ich mich wieder mit der Plattform beschäftigt... die Anschaffung einer kleinen CNC-Fräse haben mich veranlasst, zu versuchen die Plattform auf Sperrholz umzustelllen

ausserdem verwende ich für die Plattform nun eine rohe Stahlplatte, 3 mm dick 

für die "Eleganz" 

;-)

so konnte ich durch das Schneiden von Gewinden im Stahl für die Befestigungspunkte die Präzision weiter steigern

allerdings befriedigte mich das Resultat in der Realität wenig, ich suchte mehr "Eleganz".


Ein neuer 3D-Drucker hielt Einzug, welcher 3x schneller und präziser drucken kann, damit konstruierte ich das Getriebe komplett neu und erreichte eine satte Genauigkeit ohne jedes Spiel in den Verzahnung, was die Darstellung von feinen Motiven, wie diese kleinen Punkten ermöglicht.